Aktuelle politische Krisen

Unsere Zeit ist durch politische Krisen und Herausforderungen gekennzeichnet. Eine zentrale und über lange Zeit dominierende Krise ist die ökologische Krise. Sie fordert die Gesellschaft und ihre politischen Gestaltungskräfte in unvergleichlicher Weise heraus. Eine häufig geäußerte Erwartung ist, dass die Herausforderungen durch den Klimawandel auf technische Weise gelöst werden können, durch neue, effiziente und energiesparende Techniken. Doch das greift zu kurz, es ist ebenso wichtig, dass kulturelle Veränderungen stattfinden, eine andere Form der Mobilität entsteht, eine andere Form des Konsums. Wir bewegen uns als Gesellschaft mit dem Ziel einer massiven Reduktion der CO2 Produktion auf unbekanntem Gelände, das wir erst im weiteren Verlauf erkunden können.

Politik besteht, genau besehen, in der Bewältigung von immer neuen Krisen. Nicht alles lässt sich aus der zentralen Klimakrise ableiten, so beschäftigt uns die Corona Pandemie seit geraumer Zeit und führt die Gesellschaft an ihre Grenzen.

In der Welt habt ihr Angst

Ohne Zweifel haben wir auch immer wieder Angst. Sie gehört auch zu einem christlichen Leben unlösbar dazu. Wie kann man im christlichen Glauben mit dieser Angst leben, welche Ausdrucksformen, aber auch welche Umgangsformen gibt es mit der Angst? Was ist das Besondere im christlichen Umgang mit der Angst? Diesen Fragen ist der praktische Theologe Prof. Dr. Peter Zimmerling, Universität Leipzig, in seinem Vortrag am 17.05.2022 bei einer Online-Veranstaltung im Rahmen der Reihe: "Schattenseiten – Anstößiges aus der Theologie" nachgegangen.  „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Joh 16,33). Dieser Vers des Johannesevangeliums weist auf ein Signum dieser Welt, es ist ein Ort, an dem Angst herrschen kann. Nicht immer und überall, aber Angst gehört zu dieser Welt. Die schrecklichen Ereignisse in der Ukraine führen uns vor Augen, wie berechtigt Angst sein kann. Ist diese Angst beseitigt, wenn der tröstende Zuspruch im Vers lautet „Ich habe die Welt überwunden“? Ohne Zweifel haben wir auch dann immer wieder Angst. Sie gehört auch zu einem christlichen Leben unlösbar dazu. Wie kann man im christlichen Glauben mit dieser Angst leben, welche Ausdrucksformen, aber auch welche Umgangsformen gibt es mit der Angst? Was ist das Besondere im christlichen Umgang mit der Angst? Diesen Fragen geht der praktische Theologe Prof. Dr. Peter Zimmerling, Universität Leipzig, in seinem Vortrag nach. Er hebt dabei insbesondere die Bedeutung des Psalters, der Kirchenlieder und der christlichen Lyrik hervor.

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Demokratie braucht Rückendeckung

Ein evangelisches Impulspapier für Rheinland-Pfalz sorgt sich um die Zukunft unseres Gesellschaftssystems und gibt Anregungen, um der Erosion demokratischer Werte zu begegnen. Denn das christliche ...

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