Mit Agnes Callard schauen wir auf die Frage, was eigentlich eine angemessene Haltung zum Leben insgesamt sein könnte – und damit auch zu allen großen Themen des Lebens. Und entdecken dabei die Herangehensweise Sokrates (wieder), die den Dialog mit anderen über die großen Fragen, das gegenseitige Nachdenken und Prüfen von Argumenten ins Zentrum eines gelingenden Lebens stellt. Es geht um nichts weniger als „die Suche nach einem Leben, das man nicht vor dem Nachdenken zu beschützen braucht – ein Leben, das man lebt, indem man es versteht.“
Das Buch, das der Veranstaltung zugrunde liegt:
Agnes Callard: Sokrates. Wie man durch ein philosophisches Leben die Angst vor fast allem verliert, 2026.
Einführung in das Thema und das Buch: Dr. Stefanie Westermann
Zur Reihe:
Wie wir als Einzelne(r), wie als Gesellschaft mit grundlegenden Fragen und Herausforderungen umgehen, hängt oft von der Haltung ab, die wir zu dem jeweiligen Thema haben. Anhand von vier Schwerpunkten möchten wir in dieser Reihe einmal näher über diese jeweiligen Haltungen nachdenken. Als Ausgangspunkte nehmen wir jeweils zentrale Aspekte eines Buches. Jede Veranstaltung steht dabei für sich und kann einzeln besucht werden.
1 Stunde, 1 Buch und ein paar Regeln:
15 Minuten Gespräch zum Buch und im Anschluss: Fragen und Gedanken – pro Person 2 Minuten, danach ist erstmal wieder jemand anderes dran.
Anschließend ein gemeinsames Gespräch und Nachdenken